Auch wenn eigentlich dieses Wochenende noch 2 Übungen gerechnet werden wollen, setze ich mich gerade mit Ubuntu 9.10 auseinander und richte wieder alles ein.
Ich bin mal wieder sehr begeistet. Der Bootvorgang ist noch schneller und das bekannte X11 Geflackere ist Geschichte. Stattdessen gibt es nun einen Vista/Windows 7 ähnlichen Überblendungsvorgang, der einen sanft auf die GNOME Oberfläche bringt. Es gibt zahlreiche Verbesserung in der Bedienung und an den Standardprogrammen, die ich äußerst angenehm finde. Musikalisch bin ich nun auf Banshee umgestiegen, welches noch einen Tick besser als Rhythmbox ist und besser integriert ist. Empathy mag mich nicht so begeistern, aber es muss ja auch Abstriche geben.
Besonders gefällt mir jedoch
Ubuntu One welches Cloudcomputing für jederman bietet. Zumindest solange man einen Launchpad-Account hat. Die perfekte Integration der Cloud in das System und die Möglichkeit über die Cloud Dateien mit anderen Leuten auszutauschen oder gemeinsame Ablagen zu schaffen ist eine Klasse Sache und wenn ich jetzt mit ein paar weiteren Ubuntu One Nutzern zusammen komme überleg ich mir auch mal die bezahlte Subscription zu buchen, wo man 50 GB statt 2 GB Speicherplatz bekommt.
Alles in allem bin ich sehr zufrieden mit der neuen Version und mit 9.10 hat mein Schielen zu Apple, da bei mir demnächst ein neuer Laptop ansteht, nun ein Ende. Das Betriebsystem meiner Wahl ist weiterhin Ubuntu